Am Sonntag, 08. März 2015 wurde bei Krenzers Rhön in Seiferts der Sternenpark Rhön e.V gegründet. Andrea Seifert war als Gründungsmitglied mit dabei.

Seit November 2014 befinden sich Sprachhund® Lady und Andrea Seifert in der Ausbildung zu Sternenführern bei Sabine Frank, der Sternenpark-Koordinatorin und Initiatorin dieses langjährigen Projektes. In 2014 bekam die Rhön die internationale Auszeichnung als Sternenpark anerkannt. Was der Sternenpark für die Rhön bedeutet und wem er gut tut, darüber informiert die Website des Sternenpark Rhöns e.V. ausführlich:

Was ist ein Sternenpark? Bedeutung für den Schutz der Nacht.

Direktzitat der Sternenpark-Website www.sternenpark-rhoen.de :

Projekt: Sternenpark Rhön

In der Rhön finden sich noch Gebiete mit einer fast natürlichen Nachtlandschaft. Diese Landschaften sind äußerst schützenswert und sind insbesondere für die nachtaktive Lebenswelt von großer Bedeutung.

Denn nicht nur tagsüber werden Pflanzen bestäubt, sondern gerade auch in der Nacht, wie z.B. der Holunder und die Linde. Vor diesem Hintergrund ist es ein Anstreben der ARGE Rhön, diese Gebiete durch die Auszeichung Sternenpark der International Dark Sky Association unter Schutz zu stellen.

Vorrangig geht es hier um die pro-aktive Reduzierung unnötig produzierter Lichtmengen um die Erhaltung und/oder Wiederherstellung einer natürlichen Nachtlandschaft – vornehmlich zum Schutz des nachtaktiven Lebensraumes. Dies soll sowohl über das Hinterfragen der Notwendigkeit von bestehender Beleuchtung bzw. deren Umrüstung (Abschirmung) als auch über die Sensibilisierung der Öffentlichkeit im Umgang mit künstlichem Licht und dessen Auswirkungen geschehen. Darüber hinaus ist es Ziel dieses Projektes, die Freude und Teilhabe an einer natürlichen Nachtlandschaft und einem sternreichen Himmel zu fördern.

Zudem geht es darum, Gebiete mit einer besonders natürlichen  und diversen Nachtlandschaft – sprich Gebiete, die sehr dunkel sind – zu schützen. Das heißt konkret, dass dort künstliches Licht möglichst gar nicht und wenn dann nur unter strengen Auflagen installiert werden darf.

Die die Schutzgebiete umgebenden Kommunen sollen dazu beitragen, dass das Schutzgebiet erhalten bleibt oder sich sogar in seiner Natürlichkeit verbessert. Das heißt, dass auch die Kommunen im Biosphärenreservat durch die Annahme von Beleuchtungsempfehlungen zukünftig ihre öffentliche Beleuchtung besser als bisher umsetzen.

 

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